GÖTTFERT GMBH - Aussteller auf der Swiss Plastics 2017 in Luzern

Bereits zum fünften Mal wurde im Januar 2017 die Fachmesse Swiss Plastics in Luzern veranstaltet.

 

Mit mehr als 300 Austellern und 4400 Fachbesucher war die Fachmesse wieder ein geschätzter Treffpunkt der Schweizer Kunststoff-Branche. Viele der bedeutenden Firmen in der Wertschöpfungskette waren präsent, und machten die Swiss Plastics Expo zu einer qualitativ hochwertigen Messe. Weiteres Topthema war die neue Swiss Plastics Plattform, der digitale Treffpunkt soll Interessenten und Anbieter im Kunststoffbereich durch Showcases schneller und näher zusammenbringen.

 

Auf dem Gemeinschaftsstand unseres Schweizer Vertreters TeMeCo, Dübendorf war GÖTTFERT GmbH mit dem neuen Schmelzindex–Prüfgerät mi40 vertreten.

 

Die Kunden haben mit großem Interesse vernommen, dass die Entwicklung mit dem neuen mi40 weitergeht und eine neue Generation der Schmelzindex-Messung hinsichtlich Genauigkeit, Komfort, Handling und Effizienz nun auf dem Markt verfügbar ist. Dies kann durch die neuen Features wie kraftgesteuertes Komprimieren und Ausdrücken von Testmaterialien, integrierte optionale Reinigungseinheit, sowie einem neuen flexibel positionierbarem Touch-panel ermöglicht werden. Dabei wurde auf die bewährte Technologie der bekannten mi-serie aufgebaut.

 

Zahlreiche Messeberichte sind das Ergebnis des großen Interesses und dies wird jetzt in persönlichen Vor-Ort-Gesprächen und in Besuchen im Anwendungstechnikum bei GÖTTFERT in Buchen vertieft.

Swissplastics

Gemeinschaftsstand der Firma GÖTTFERT und der Schweizer Vertretung TEMECO, Dübendorf

 

 
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Jahresabschluss - Ehrung der Jubilare

"Ein weiteres Jahr verging wie im Fluge mit großen aber auch kleinen Ereignissen die nachhaltig unser Bewusstsein prägen", so der Geschäftsführer Dr. Axel Göttfert anlässlich der diesjährigen Abschlussfeier bei Göttfert, zu der, wie jedes Jahr, alle Mitarbeiter eingeladen waren. In seinen Ausführungen ging Göttfert auf die insbesondere für ein Export orientiertes Unternehmen beeinflussenden wirtschaftspolitischen Folgen ein, die durch die diesjährigen "Mega-Ereignisse" wie Brexit und die Wahl des nicht erwarteten amerikanischen Kandidaten ein.

 

Da derlei geänderte Rahmenbedingungen nicht beeinflussbar seien, wäre es umso wichtiger und notwendig seine Schwerpunkte und Unternehmensstärken weiter auszubauen. Die Stärkung und der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit sieht Göttfert als die zentrale Größe um am Markt auch in turbulenten politischen Zeiten bestehen zu können. Insofern ist man mit den diesjährig gesteckten Zielen äußerst zufrieden. Die Aktivitäten um den Neubau in der Siemensstraße sind im Plan und werden im kommenden Jahr ihren Abschluss finden. Dank einer vorausschauenden Planung und Umsetzung führte die Belastung des Neubaus zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen des laufenden Betriebes, wodurch das gesetzte Leistungsziel dieses Jahr voll erreicht wurde. Dank guter Auftragslage, ziehen sich geplante Lieferungen zum Teil schon bis Jahresmitte 2017.

Ein weiterer Höhepunkt des Unternehmens ist die Teilnahme an der alle drei Jahre stattfindenden Kunststoffmesse in Düsseldorf! Für Göttfert immer wieder ein wichtiger Gradmesser für die Aktualität und die Wertigkeit des Produktionsprogramms in den Augen ihrer Kunden! Hierbei zeigte sich aufs Neue, wo der Mittelständler seine Prioritäten setzt. Mit vielen Weiter- und Neuentwicklungen die zum Teil Premiere hatten, unterstrich die Firma seine hervorgehobene Stellung als Technologieführer mit herausragendem Qualitätsanspruch. Göttfert betrachtete, Allen dankend, diese Leistung als das Gesamtergebnis einer perfekten Zusammenarbeit aller Mitarbeiter!

 

Im bekannten Rahmen wurden die diesjährigen Jubilare und ausscheidende Pensionäre geehrt. Für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit erhielten Andreas Ritter und Felix Eiermann entsprechende Präsente. 30 Jahre bei der Firma sind Markus Adelmann und Thomas Gaukel, die gleichermaßen geehrt wurden wie Irene Farrenkopf und Hubert Halli für 45 Jahre treuer Betriebszugehörigkeit.

In den verdienten Ruhestand wurde Karl-Josef Bummer und Peter Kern verabschiedet.

 

Jahresabschlussfeier 2016 Gruppenfoto 600

Das Bild zeigt Geschäftsführer Dr. Axel Göttfert mit allen Geehrten auf der diesjährigen Jahresabschlussfeier.  

 

Jahresabschlussfeier 2016 Einzelfoto 600

Zu einem späteren Zeitpunkt wurde Frau Gabriele Böhme (Bildmitte) für 40 Jahre Arbeitsjubiläum geehrt, dem sich auch eine Würdigung durch die Stadt Buchen anschloss. Frau Böhme fing in den 70iger Jahren als Fremdsprachenkorrespondentin an, und arbeitet seit vielen Jahren im Vertriebsinnendienst.

 

 
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Unser neuer Schmelzindex-Prüfautomat MI-ROBO

JETZT mit integrierter Düsenreinigung

 

Der neue Schmelzindex – Vollautomat MI-ROBO 89.16 unserer Mi-serie zeichnet sich durch die Automatisierung mit einer noch höheren Genauigkeit aus. Der Grund dafür ist der Faktor „Bediener“ der bei der vollautomatischen Messung des MI- ROBO im Vergleich zu manuellen und halbautomatischen Prüfgeräten komplett aus der Messung genommen wird. Die Schmelzindex-Messungen werden gemäß den Normen ISO 1133 und ASTM D1238 durchgeführt.

Der neue MI-ROBO 89.16 ist jetzt auch mit einer integrierten Düsenreinigung ausgestattet. Hier wird die Düse selbstständig vom System gereinigt und steht direkt für folgende Messungen wieder zur Verfügung.

Weitere Neuerungen sind der optimierte Austausch der Reinigungsbandrolle, und das kraftgesteuerte Komprimieren des Prüfmaterials sowie das Ausdrücken des Restmaterials am Ende einer Messung.

Durch den Einsatz von Elektroantrieben anstelle von Druckluft-Motoren wurde der Geräuschpegel deutlich minimiert und der Druckluftverbrauch enorm reduziert.

Um die bereits genannten Features noch abzurunden wurde die automatische Gewichtsauswahl beschleunigt und auch die Stempelreinigung optimiert, sodass eine schnelle Bereitstellung der Gewichte sowie des Prüfstempel für die nächste Messung gegeben ist. Auch eine optionale Anbindung des Online-Sampler mit Entnahme von Prüfmaterial aus der Produktion an den MI-ROBO 89.16 ist möglich.

 

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PVT

PVT Messung isotherm/isobar luftgekühlt bis 500 °C

 

Das neue Prüfgerät PVT ist speziell auf die Messungen von pVT isotherm und isobar konzipiert. Mit diesem Gerät können die thermodynamischen Eigenschaften, das spezifische Volumen des Polymers als Funktion von Temperatur und Druck ermittelt werden. Diese Daten sind insbesondere wichtig für die Simulation des Spritzgießprozesses, können aber auch zur Beschreibung von jeglichen Schrumpfvorgängen beim Abkühlen in Prozessen wie z.B. der Extrusion dienen.

 

Die Messung kann in zwei Arten erfolgen:

ISOTHERM - bei konstanter Temperatur und Veränderung des Druck oder

ISOBAR – bei konstantem Druck mit verschiedenen Abkühlraten

 

Das Gerät zeichnet sich durch seine kompakte Prüfkammer und einem optimierten neuartigen Kühlsystem aus.

Als Kühlmedium dient Luft, daher ist kein Kühlwasseranschluss wie bisher erforderlich. Optional kann ebenso die Thermische Leitfähigkeit des Materials gemessen werden.

 

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Spin Line Rheometer (SLR)

Schmelzen-Dehnrheometer für hohe Abzugsgeschwindigkeiten

 

Schmelzspinnen ist ein wichtiges Herstellungsverfahren von Chemiefasern aus synthetischen oder biobasierten Polymeren. GÖTTFERT stellt mit dem Spin Line Rheometer ein Messsystem zur Beurteilung der Spinnfähigkeit von Polymeren im Labormaßstab vor. Das Gerät kann unter einem Extruder oder einem Kapillarrheometer installiert werden, um die Fadenkräfte und damit die Dehnviskosität bei Abzugsgeschwindigkeiten von bis zu 7000 m/min zu messen.

 

Der Faden wird von der Extruderdüse um das horizontal darunter liegende Umlenkrad geführt. Dieses ist an einem hochempfindlichen Kraftsensor mit einer Auflösung von 0,05mN montiert, mit dem die auf der Spinnstrecke im Faden anliegende Kraft gemessen wird. Die Beschleunigung des Fadens erfolgt durch das nachgeschaltete Abzugsrad mit Hochgeschwindigkeitsmotor und Strangführung zur Realisierung von mehrfachen Umschlingungen. Abschließend wird der Faden mit einer Venturi-Düse vom Abzugsrad abgeführt. Optional kann ein optisches Messsystem zur Bestimmung des Fadenprofils auf der Spinnstrecke zwischen Extruderdüse und Umlenkrad montiert werden. Die Steuerung des Messsystems, sowie die Aufzeichnung und Auswertung der Daten erfolgt mit der erweiterten Rheotens-Software.

 

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