Bildung lohnt sich

GÖTTFERT übernimmt sieben seiner diesjährigen Auszubildenden.

 

Der Slogan "Bildung lohnt sich" mag schon vielfach genannt worden sein und manche denken möglicherweise sogleich an das Tragen der Säulen nach Athen – weil selbstverständlich! Dem will man bei GÖTTFERT ganz bestimmt nicht widersprechen - ganz im Gegenteil! Denn mit gebotener Bildung, interessierten und motivierten jungen Menschen einen sicheren und perspektivreichen Arbeitsplatz zu bieten, ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Unternehmenspolitik! So Dr. Axel Göttfert anlässlich der feierlichen Freisprechung und Übernahme seiner diesjährigen Absolventen. Zurückschauend mag die Ausbildung anfangs für Viele eine verschwommene Perspektive gehabt haben, nun jedoch - nach erfolgreichem Abschluss - haben Sie ein festes Fundament, auf dem Sie aufbauen können. Das war Ihre Grundausbildung, nicht weniger, aber auch nicht mehr! Bleiben Sie interessiert, seien Sie offen für Leistung! Denn wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt diese am falschen Platz, so der Geschäftsführer gut meinend zum Abschluss

 

Die Firma hat derzeit insgesamt 26 Auszubildende mit Schwerpunkten in Industriemechanik, Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik mit kaufmännischer und technischer Ausrichtung. Neben den klassischen Ausbildungsberufen ist GÖTTFERT auch Ausbildungspartner der Dualen Hochschule Mosbach mit deren analogen Bachelor-Studiengängen.

 

Zu den diesjährigen Absolventen gehören die beiden Industriekauffrauen Katja Edelmann und Christina Kaufmann, die Industriemechaniker, Sascha Henn, Matthias Trunk und Mathis Müller, sowie Simon Gollner, Elektroniker für Betriebstechnik. Ebenso geehrt wurde Yannick Wiesner, der die Prüfung zum "Bachelor of Engineering" erfolgreich ablegte.

 

Ehrung Azubis

 
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Automat gegen Handarbeit

– Die Zeit macht den Unterschied


In der Werkstoffprüfung ist die Zeitersparnis immer ein Thema. Ein Schlüssel hierfür kann die Automatisierung des Prozesses bedeuten.


Die Prüfung des Schmelzindexes ist ein gängiger Standard für die Qualitätskontrolle. Je nach Firmengröße, bzw. Prüfaufwand kann auch eine Automatisierung der Prüfung zu der Prozessoptimierung beitragen. Der Schmelzindex-Prüfautomat ermöglicht den vollautomatischen Betrieb einer Schmelzindex-Messung nach ISO 1133 und ASTM D1238, wobei Arbeitsvorgänge wie das Einfüllen des Materias, die Reinigung und der Kapillarenwechsel automatisch ablaufen.


Messungen sind sowohl mit einem, als auch mit zwei Prüfgewichten möglich. Die Auswahl der Prüfgewichte erfolgt programmgesteuert. Eine mechanische Einstellung ist nicht erforderlich.


Der MI-ROBO verfügt über ein integriertes Probenmagazin für 30 bzw. 45 Einzelmessungen, befüllbar mit Granulat, Pulver, Gries und ähnlichen Materialformen, alternativ stehen auch Einzel-Inlets zur Verfügung. Über die MFRHost PC-Software erfolgt die Parametrierung, Online-Überwachung, sowie Auswertung der MFR/MVR/FRR-Werte. Die Bestimmung der intrinsischen Viskosität (IV) ist ebenfalls möglich.


Weitere technische Highlights
  • Temperaturregel-Algorithmus, Auflösung 0 bis 320°C: 0,01 °C, 320 bis 500°C: 0,1°C
  • Präziser digitaler Wegsensor zur Erfassung des Volumendurchsatzes (0.012 mm/ Impuls)
  • Genauigkeit der Zeitmessung besser als 0,001 s

Steigerung der Reproduzierbarkeit

Es stellt sich die Frage, welche Vorteile ein MI-ROBO gegenüber einem konventionellen Prüfgerät hat? Es ist bekannt, dass die Ergebnisse einer Schmelzindex-Messung auch stark mit der Probenvorbereitung und der Prüfvorbereitung verknüpft sind. So ist es wichtig, immer die gleichen Prüfbedingungen herzustellen, um eine reproduzierbare Messung durchzuführen. Ist die Probenvorbereitung ordnungsgemäß erfolgt (bspw. Trocknung des Materials) ist die nächste Fehlerquelle der Bediener. Gerade bei ständig wechselnden Schichten, ist oftmals eine Veränderung der Ergebnisse sichtbar. Und genau hier liegt der große Vorteil dieser Automatisierung. Jede Messung findet unter exakt den gleichen Bedingungen statt, was eine deutlich höhere Reproduzierbarkeit der Messungen ermöglicht.


Erzielbare Genauigkeit / Reproduzierbarkeit:
Zielwert Referenzmaterial 7,63
Toleranz ± 0,2
Toleranz mit MI-ROBO ± 0,1
Standardabweichung < 0,04 (bei 50 Messungen)

Nun wurde also die Reproduzierbarkeit mit diesem Messgerät gesteigert, doch was bringt mir die Automatisierung an Zeitersparnis, also Effizienz?

ROBO InletUm dies herauszufinden, wurden verschiedene Messungen mit einem Vollautomaten MI-ROBO und einem manuellen Prüfgerät durchgeführt. Es wurde hierfür ein MI-ROBO mit einem Magazin aus Inlets verwendet. Ein Inlet ist im Prinzip der Prüfkanal, der extern befüllt werden kann und dann vom Roboter in den Heizkanal eingeführt wird. Gerade bei der Messung von Pulver erweist sich diese Version als optimale Lösung, da der Kanal im kalten Zustand befüllt wird und dann erst aufgeheizt wird. So wird ein Verkleben des Materials bereits beim Befüllen vermieden.


Als Ausgangspunkt wurden folgende Daten für die Messung ermittelt.
  1. Vorbereitung und Reinigung
      Manuelles MI-Gerät MI-ROBO
    Gerät befüllen (min) 3 3 (Inlet befüllen)
    Reinigen (min) 5 (inkl. Düse) 2 (Inlet reinigen)
    Düse reinigen (min) Siehe reinigen 3
  2. Messung

    Hier wurde für die Messung im Schnitt 10 Minuten benötigt. Für diese Analyse wurden 10 Messungen mit beiden Geräten durchgeführt.

  3. Ablauf

    Das manuelle Gerät wird vor jeder Messung befüllt (3 Minuten), danach folgt der Messvorgang (10 Minuten) und die Reinigung (5 Minuten). In Addition ergibt dies eine gesamte Dauer von 18 Minuten pro Messung.


Auch beim MI-ROBO müssen die Inlets, also der Kanal befüllt werden. Der entscheidende Vorteil ist jedoch, dass dies nicht erst nach Ablauf der einzelnen Messungen geschieht, sondern direkt nacheinander, auch wenn die Messung mit dem ersten Inlet bereits begonnen wurde. Auch die Reinigung des Inlets erfolgt ohne personellen Eingriff. Lediglich die Düsen müssen per Hand gereinigt werden. Wenn man diese Daten nun in einem Zeitstrahl vergleicht, werden die Vorteile des ROBOs deutlich. Bei 10 Messungen benötigt er lediglich 126 Minuten. Bei einer manuellen Arbeitsweise würde man für die identischen Messungen 180 Minuten benötigen. Bereits bei dieser geringen Anzahl an Messungen können 54 Minuten eingespart werden. Es darf jedoch nicht nur die gesamte Messprozedur betrachtet werden, sondern es ist auch interessant, den personellen Aufwand zu betrachten. Während bei der manuellen Ausführung der Mitarbeiter nach jeder Messung zum Gerät muss, um es zu reinigen und neu zu befüllen, ist dies beim ROBO nur zu Beginn und zum Ende der gesamten Messreihe notwendig. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass beim ROBO 30 Minuten am Stück für das Befüllen und 30 Minuten am Stück für die Reinigung der Düsen eingeplant werden müssen. In Addition also ca. eine Stunde. Bei einem manuellen Gerät, muss der Mitarbeiter nach jeder Messung 5 Minuten für die Reinigung und 3 Minuten für das Befüllen investieren, also 8 Minuten nach jeder Messung. In Summe ergeben sich 80 Minuten Aufwand und der Laborant muss in der Nähe des Gerätes bleiben.

ROBO LegendeROBO Vergleich

Würde man nun einen maximalbestückten ROBO mit 30 Inlets mit 30 manuellen Messungen vergleichen, hätte dies eine Dauer von knapp 9 Stunden für das konventionelle MI-Gerät und knapp 6 Stunden für den Automaten zur Folge. Es können also ca. 3 Stunden eingespart werden. Der viel interessantere Unterschied ist jedoch, dass bei dieser Anzahl an Messungen bei der manuellen Prozedur knapp 240 Minuten reine Arbeitszeit anfallen, welche mehr oder weniger permanent erfolgt. Beim ROBO wären es nur 180 Minuten, welche sich in 2 Teile gliedern: 90 Minuten befüllen zu Beginn und 90 reinigen der Düse am Ende. In den verbleibenden viereinhalb Stunden ist kein Eingriff eines Laboranten notwendig.

 
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Produktionserweiterung hat begonnen

Produktionserweiterung


Seit Jahren steigt die Nachfrage nach hochwertigen GÖTTFERT Produkten. Dies ist auch an der hohen Auslastung des Betriebs zu spüren.


Auch räumlich sind so gut wie alle Kapazitäten ausgeschöpft, weshalb bereits im letzten Jahr entschieden wurde, in die Erweiterung der Produktionsgebäude zu investieren.


Nun ist der Startschuss gefallen und die ersten Arbeiten haben begonnen. Auf über 1000 m² wird das Produktionsgebäude im ersten Bauabschnitt erweitert.


Voller Stolz und Vorfreude blicken wir in die Zukunft und freuen uns auf das neue Gebäude.


Wir werden Sie über den Baufortschritt mit unserem Newsletter und Blog auf dem Laufenden halten.

 
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GÖTTFERT bei der ÜAB-Lehrstellenbörse

lehrstellenboerse 1Wieder ist ein Jahr vorüber und es ist an der Zeit, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Was will ich denn werden? Will ich eine Ausbildung beginnen oder studieren?

 

Eine schöne Hilfestellung zu diesen Fragen bot auch in diesem Jahr die Lehrstellenbörse der überbetrieblichen Ausbildungsstätte Buchen (ÜAB) und die IHK Rhein-Neckar.

 

Es konnten viele interessante Gespräche geführt werden und wer weiß, vielleicht können wir bald den ein oder anderen bei uns begrüßen.

 

lehrstellenboerse 1

 
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NPE 2015 in Orlando

Die NPE Messe in Orlando Florida war wieder einmal ein voller Erfolg für GÖTTFERT.

 

In diesem Jahr waren die Interessenten quasi dreigeteilt. Gut ein Drittel der potenziellen Kunden interessierten sich für das Kapillarrheometer und die dazugehörigen Optionen wie dem Dehnungsmessgerät RHEOTENS, als auch der einzigartigen Shark-Skin Messung. Zum ersten Mal kann der Anwender das quantitative und qualitative Auftreten von Strömungsinstabilitäten, dem sogenannten Shark-Skin-Effekt analysieren.

 

Auf starkes Interesse stießen auch unsere Optionen der PVT- und Wärmeleitfähigkeitsmessung. Der RHEOGRAPH kombiniert all diese Messverfahren und ist somit ein unschlagbares Werkzeug zur Bestimmung rheologischer Eigenschaften.

 

Das zweite Drittel richtete das Interesse auf die On-Line und At-Line Technologie. Diese Geräte ermöglichen die kontinuierliche Messung der Viskosität, intrinsischen Viskosität, Schmelzindex oder Trend Informationen über die Molekulargewichtsverteilung. Gerade bei Recyclingunternehmen gewinnt diese Messung immer mehr an Bedeutung.

 

Viele Filmproduzenten interessierten sich außerdem für unsere At-Line Analysesysteme wie die Flach- und Blasfolienanlage. Mithilfe modernster Messelektronik sind unsere Anlagen bestens für die Qualitätskontrolle, aber auch für Forschung und Entwicklung geeignet.

 

Das letzte Drittel interessierte sich für unsere Schmelzindex Prüfgeräte. Neben Bestandskunden, den Global Playern der Branche, wurde der Messestand auch von vielen Neukunden aufgesucht. Vor allem auch kleine Unternehmen, die gerade erst dieses Prüfverfahren für sich entdecken und an der Anschaffung eines neuen Gerätes interessiert sind. Mit dem neuen mi2.2 und dem MI-4 war unser Messestand hierfür bestens gerüstet. Auch der MI-ROBO stand im Fokus, welcher für hervorragende, reproduzierbare Messergebnisse bekannt ist. Dieses Gerät wurde den Interessenten als Video präsentiert.

 

NPE 2015

 
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