Mit zwei Highlights im Gepäck angereist

Bei Kunststoffmesse in Düsseldorf die Neuigkeiten präsentiert

 

Mit über 230 000 Besuchern aus 160 Ländern ist die Ende Oktober, alle drei Jahre stattfindende Kunststoffmesse in Düsseldorf nicht nur die alleinige Leitmesse der Branche, sondern auch mit über 3285 Ausstellern die größte Fachmesse der Welt!

 

Für Göttfert als maßgeblicher Hersteller von Prüfsystemen für die Messung viskoser und viskoelatischer Eigenschaften polymerer Werkststoffe, hat die "K", wie die Messe intern genannt wird, den Charakter olympischer Spiele.

Auf einem neuen attraktiven Messestand mit über 110 Quadratmetern Grundfläche konnte man dem interessierten Kundenkreis neben aktualisierten Weiterentwicklungen, viel Neues präsentieren.

Nach intensiver Entwicklungszeit, war in Düsseldorf die Premiere des weltweit ersten Online-Rheometers gefeiert worden - "DOR" ist in der Lage, die viskoelastischen Eigenschaften von Polymerschmelzen direkt im Herstellungsprozess zu erfassen. Ein weiteres Highlight bildete das neu entwickelte Rheometersystem "Contifeed", das durch die Verbindung eines Extruders mit einem Rheometer ermöglicht, auch schlecht beschickbare Stoffe, wie etwa Gummi- und PVC-Mischungen, kontinuierlich rheologisch vermessen zu können. Bei Göttfert ist man sich sicher, dass beide zum Patent angemeldeten Entwicklungen einen neuen Weg der Polymercharakterisierung gehen werden.

 

Nach acht langen, jedoch erfolgreichen Messetagen fängt nun die Aufarbeitung von über 550 Messeberichten erst richtig an. Ungeachtet dessen, starten jetzt schon die Ideen und Vorstellungen was auf der kommenden "K" 2019 wohl gezeigt werden kann.

 

 K2016 Stand

Copyright Fränkische Nachrichten, Buchen 

 

 

 
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Rezeptur und Viskosität mit einem Gerät überwachen

Pressetext aus dem Kunststoff-Magazin, Heft 9-10/2016 und K-AKTUELL vom 13.10.2016

 

Qualitätskontrolle hinsichtlich Rezepturbestandteilen und Viskosität ist in der Kunststoffpolymerisation und -aufbereitung entscheidend zur Vermeidung von Ausschuss oder erhöhter Kosten. Eine kompakte Prüfanordnung für den Einsatz am Prozessextruder ist bisher in der Kunststoffindustrie nicht verfügbar.

 

Die Firma GÖTTFERT Werkstoff-Prüfmaschinen GmbH hat zusammen mit der inno-spec GmbH und dem Kunststoff-Zentrum SKZ den Rezeptursensor AddiCheck entwickelt. Dieser wird direkt in einem Online-Rheometer eingesetzt und arbeitet somit bei äußerst stabilen Prozessbedingungen. Das System besteht aus einer robusten optischen Reflexionssonde für den Schmelzeeinsatz bis 400°C und 500bar sowie einem Spektrometer. Die Sondenspitze wurde darüber hinaus für eine gute Selbstreinigung optimiert und kann dadurch ohne separate Reinigung dauerhaft betrieben werden. Die erste Version von AddiCheck ist zunächst für Polyolefine optimiert und arbeitet im Wellenlängenbereich 950 – 1650 nm im Nahinfrarot (NIR). Eine Erweiterung auf technische Kunststoffe und größere Wellenlängenbereiche ist problemlos möglich.

Mit dem entwickelten System ist die Bestimmung von Einzelkomponenten mit hoher Genauigkeit und Nachweisgrenzen von bis zu 0,01 % möglich, was besonders für Antioxidantien und Lichtschutzmittel mit typischen Zugabemengen zwischen 0,05 und 0,5 Gew.-% relevant ist.

 

Die simultane Bestimmung von rheologischen Größen und Konzentrationsgehalten durch die Integration von dem Addicheck-System in das Online-Rheometer hebt die Qualitätsüberwachung im Prozess auf ein neues Level. Nähere Informationen zum AddiCheck-Rezeptursensor erhalten Interessenten auf der diesjährigen K-Messe am Stand der GÖTTFERT Werkstoff-Prüfmaschinen GmbH (Halle 10 Stand J55).

 

AddiCheck 

 

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Neubau nimmt langsam Konturen an

Produktionsraum erweitert / Gebäude soll im Frühjahr bezogen werden / Neue Arbeitsplätze werden geschaffen

 

Die Firma "Göttfert" ist auf Expansionskurs. Der Produktionsraum wurde bereits erweitert, ein Neubau ist im Werden. Eine Entwicklung, die auch neue Arbeitsstellen nach Buchen bringt.

 

Die Arbeiten am Neubau der Firma "Göttfert" in Buchen nehmen deutliche Konturen an. "Das Skelett steht", freut sich Geschäftsführer Dr. Axel Göttfert. Im FN-Gespräch gibt er einen Rückblick, was sich auf dem Firmengelände alles getan hat, was noch geschehen wird und welche Folgen der Expansionskurs mit sich bringt. Die Erweiterung des Bestands - die Produktionsfläche wurde um 950 Quadratmeter erweitert und auch schon bezogen - sei der erste Schritt in einer Folge von Baumaßnahmen gewesen.

 

Wichtig sei es Göttfert gewesen, das damals (die Firma feiert nächstes Jahr ihr 55-Jahr-Jubiläum) schon richtungsweisende Konzept von natürlicher Lichtdurchflutung, optimaler Belüftung und Lichtinnenhof weiterzuführen.

Der derzeit entstehende Neubau werde ein zweistöckiger Quader sein. Unten, im Erdgeschoss, werde man neben dem Empfangsbereich und Büroräumen unter anderem auch eine Erweiterung des Kundenbereichs - mit Labor- und Präsentationsflächen einrichten. In dem oberen Stock werde man unter anderem Seminar- und Schulungsräume anfinden.

Ganz im Zeichen einer "gläsernen Produktion" werde auch weiterhin auf den durchsichtigen Baustoff gesetzt. Vor allem über Sägezahndächer, die es dem Kunden erlauben, einen Blick in die Abteilungen zu werfen.

 

Anders als letztes Jahr in einer Pressemitteilung angekündigt, werde man auf Photovoltaikanlagen verzichten: "Diese lohnen sich mittlerweile erst nach 15 Jahren und sind somit nicht besonders rentabel für den Betrieb", erklärt Göttfert. Dennoch halte man an dem Vorhaben der Installation von Blockheiztechnik fest. Die Firma, die sich auf die Entwicklung und Produktion von autarken Prüf- und Messtechnologien spezialisiert hat, widme sich durch die Erweiterung außerdem einem neuen Feld: Im medizinischen Bereich arbeite man ab sofort mit sogenannten RAM-Extrudern (die FN berichteten).

Eine weitere erfreuliche Folge der Expansion sind die neuen Arbeitsplätze, die durch sie entstehen. Zehn im Bereich der mechanischen Fertigung und der Elektromontage seien es laut Göttfert. Nächste Woche werde in den Neubau nun die Stahltreppe eingesetzt. Direkt im Anschluss folge dann die Fassade und die Anbringung der Glaselemente. Etwa gegen Oktober werde das Gebäude dann sein Flachdach bekommen und somit fertiggestellt sein. Im Frühjahr wolle man es dann beziehen.

Geplant sei außerdem eine Cafeteria mit Terrasse in Richtung Herm-Tankstelle.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen laut Dr. Axel Göttfert bei circa 5 Millionen Euro, zehn Prozent steuere der EU-Fond "Spitze auf dem Land" bei.

 

Copyright Fränkische Nachrichten, Buchen 

 

Neubau

 
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Iran Plast 2016

 

Nach Lockerung des Embargos und der Wiederaufnahme der Iran Plast auf dem internationalen Messeprogramm wurde bei der GÖTTFERT Werkstoff-Prüfmaschinen GmbH schnell die Entscheidung getroffen an der diesjährigen 10. Iran Plast teilzunehmen.

Wir waren mit einem Messestand über unsere örtliche Vertretung Farasar Chemie in Tehran präsent. Ein Außendienstmitarbeiter der Firma GÖTTFERT war zur fachlichen Unterstützung direkt vor Ort.

Die Frage, ob diese Entscheidung die Richtige war, hatte sich schon nach dem ersten Tag der Messe selbst beantwortet.

facts iran web

Mit unserem Exponat, dem Premium Modell der Schmelzindex-Serie MI-4 fanden wir sehr schnell viele Interessenten. Die anwesenden Stammkunden waren von den Weiterentwicklungen, der Performance und der damit erzielten Genauigkeit des MI-4 beeindruckt. 

Auch bei zahlreichen Neukunden konnten wir Interesse wecken und mit der Vielfalt der rheologischen Testmethoden aus unserem Produktbereich überzeugen.

Im Nachgang der Iran Plast wurde noch ein Seminar mit 20 Teilnehmer im Iran Polymer Petroleum Institute (IPPI) Tehran durchgeführt. Hier wurde unsere gesamte Produktpalette präsentiert. Vorrangig wurde jedoch das Thema Kapillarrheometrie mit den erweiterten Auswertemöglichkeiten in den Fokus gestellt. Optionen wie Thermische Leitfähigkeit, PVT isotherm und isobar u.a. mit den einzigartigen Möglichkeiten der Nutzung des Script Generators und Automatisierung der Thermischen Leitfähigkeits- / PVT Messung waren für den Kunden eindrucksvoll und überzeugend. Mit der Option Sharkskin wurden dem Kunden noch neue Möglichkeiten zur Ermittlung von Fliessinstabilitäten erläutert.

Des Weiteren stand noch eine Vorstellung der GÖTTFERT Produkte in der Niederlassung unseres Vertreters Farasar Chimie auf dem Programm. Hier waren Teilnehmer aus verschiedenen Industriebereichen zu Gast.

Hassan Farid, Eigentümer und Geschäftsführer von Farasar Chimie Co. sieht für den Markt Iran in 2017 große Möglichkeiten. Dies wird aber sicher von dem Vorankommen im Iran selbst, wie auch der aktuellen globalen Entwicklungen abhängig sein. Wir blicken jedoch zuversichtlich den kommenden Jahren entgegen.

 

Die nächste Iran Plast ist bereits für den Zeitraum vom 26. – 29. September 2017 in der Messeplanung vermerkt. 

 

messe iran 

 
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Erster Bauabschnitt beendet - Erweiterungsbau fertiggestellt

Umzug im vollem Gange!

 

Mitten im Umzug befindet man sich bei Göttfert, nachdem die 900 Quadratmeter große Erweiterungshalle fristgerecht fertiggestellt wurde. Bei laufender Produktion und Tagesgeschäft werden nun "Zug um Zug" die neuen Einrichtungen in Betrieb genommen. Der Neubau trägt den Anforderungen im Prüf-, Mess- und Kalibrierbereich Rechnung.

 

In Kürze erfolgt der Beginn des zweiten Bauabschnittes. Hierbei entsteht ein zweistöckiger Funktionsbau mit ca. 400 m2 Gesamtfläche, der sich im Südost-Bereich (Vordere Wanne/Siemensstraße) in den Bestand integrieren wird. Schwerpunktmäßig wird hierbei das anwendungstechnische Labor profitieren, welches eine deutliche Erweiterung erfahren wird. Der zweite Bauabschnitt, welcher darüber hinaus auch umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen im Bestand beinhaltet, soll bis zum Jahresende soweit abgeschlossen sein. 

 

Neubau

 
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